Kennen Sie das? Sie kommen erholt und ausgeschlafen ins Büro, doch schon nach wenigen Stunden vor dem Computer - Monitor machen Ihnen die Augen Probleme. Sie können sich nicht mehr richtig konzentrieren.
Das könnte an Ihren Brillengläsern liegen. Hier kann eine Arbeitsplatzbrille Abhilfe leisten. Normale Brillengläser sind leider nicht auf die besonderen Anforderungen für Bildschirmarbeit ausgelegt. Die Folge: Ihr Auge strengt sich mehr an, ermüdet und beginnt zu schmerzen.
Bei der Arbeitsplatzbrille sind die Brillengläser an die Erfordernisse der Monitorarbeit besonders gut angepasst. So ausgerüstet können Sie wieder stundenlang ohne Augenbeschwerden am Computer - Monitor arbeiten und Sie genießen auch nach einem langen Arbeitstag entspannt den Feierabend.
Das Problem für die Augen
In Deutschland gibt es 24 Millionen Computer-Arbeitsplätze. Acht Stunden täglich am Computer? Das ist Schwerstarbeit für Ihre Augen.
Das oft stundenlange Starren auf den Bildschirm hat zur Folge, dass sich die Lidschlagfrequenz verringert: die Hornhauttemperatur steigt an. Das Auge wird trockener und häufig entsteht das Computer-Syndrom - ein Zustand, der durch lange Bildschirmarbeit verursacht wird, charakterisiert durch Überanstrengung der Augen, verschwommene Sicht, Kopfschmerzen sowie trockene und gerötete oft brennende Augen.
Diese Symptome werden verstärkt, wenn die Brille gar nicht oder nicht optimal an die Erfordernisse am Bildschirmarbeitsplatz angepasst ist. Oft ist der Abstand zum Bildschirm nicht richtig mit der Brille abgestimmt. Häufig sind die Sehfelder der Brillengläser sind zu klein. Untypisch Körperhaltungen und unnötig viele Kopfbewegungen sind die Folge.
Brauche ich eine Computerbrille?
Junge Leute kommen meist noch ohne aus. Die noch sehr anpassungsfähigen Augen sind können sich gut auf verschiedene Entfernungen einstellen.
Bei leichter Presbyopie (Menschen ab ca. 40 Jahren) kann eine normale Lesebrille noch ausreichen.
Bei stärkerer Presbyopie (Menschen ab ca. 50 Jahren) hilft eine einfache Lesebrille allerdings nicht mehr. Die Gläser ermöglichen nur im Abstand von ca. 40 cm eine scharfe Sicht. Der Bildschirm wird unscharf wahrgenommen und eine untypische Haltung wird eingenommen. Hier ist eine Arbeitsplatzbrille dringend zu empfehlen.
Wie sieht eine Computerbrille aus?
Übliche Lesebrillen in Einstärkenausführung sind nur bedingt für den PC-Arbeitsplatz geeignet, da sie meist nur einen geringen Entfernungsspielraum zulassen, z.B. das Lesen aus 40 bis 50 Zentimetern. Der weiter entfernte PC-Bildschirm ist damit aber häufig nicht mehr scharf zu erkennen.
Die ideale Computerbrille sollte die Fehlsichtigkeit nicht nur richtig korrigieren. Sie sollte auch beide Augen in die richtige Balance bringen.
Empfehlenswert sind spezielle Gleitsichtgläser. Sie weisen nicht nur eine einzige Stärke auf, sondern haben einen variablen Stärkenbereich. So können die Sehentfernungen zwischen der Schriftvorlage (z.B. 40 cm), der Tastatur (z.B. 55 cm) und dem Bildschirm (z.B. 80 cm) mühelos scharf gesehen werden. Im Gegensatz zu
Standard-Gleitsichtgläsern (die auch die Fernsicht mit einschließen), liefern die „PC-Gleitsichtgläser“ wesentlich breitere Schärfenbereiche. Auch am Bildschirm bieten diese eine deutliche Sicht auf einer großen Fläche. Viel weniger Kopfbewegungen sind nötig.
Natürlich sollte eine Arbeitsplatzbrille unbedingt entspiegelt sein, um störende Lichtreflexe auszuschalten.
Wichtig ist auch eine optimale Anpassung der Arbeitsplatzbrillengläser.
Wir von Wilken Augenoptik verwenden hierzu die fortschrittliche Videozentrierung mit Visioffice.
Gutes für Augen und Haltung an Bildschirm
- Der Bildschirm sollte möglichst tief angeordnet werden. So vermeiden Sie Nackenprobleme und Verspannungen durch untypische Körperhaltung.
- Vermeiden Sie möglichst monotone Arbeiten und organisieren Sie Arbeitsabläufe so, dass hieraus Änderungen Ihrer Körperhaltung resultieren.
- Die Beleuchtung am Arbeitslatz sollten Sie so anordnen, dass Blendungen der Augen und Spiegelungen am Bildschirm vermieden werden.
- Achten Sie auf ausreichende Beleuchtung. Wir empfehlen eine Kombination von indirekter, gleichmäßiger Raumausleuchtung mit geeigneten individuell einstellbaren Arbeitsplatzleuchten.
- Starren Sie nicht ununterbrochen auf den Bildschirm.
- Halten Sie durch regelmäßige Arbeitspausen die Augenbelastungen gering.
- Blickwechsel auf unterschiedliche Entfernungen (z.B. aus dem Fenster) sind wichtig. Sie bieten Entspannung für Ihre Augen.
- Häufiges Blinzeln verbessert die Benetzung der Hornhaut. Im Einzelfall können auch Tränenergänzungsmittel helfen.
- Erhöhen Sie die Flüssigkeitsaufnahme um dem trockenen Auge entgegenzuwirken.
Regelmäßig zum Sehtest
Wir empfehlen PC-Arbeitern ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig zum Sehtest zu gehen und sich gegebenenfalls eine spezielle Computer-Brille anpassen zu lassen. Alternativ bietet sich eine
Gleitsichtbrille an, die sämtliche Bereiche abdeckt.



