Sebastian ist 14 Jahre alt. Schon seit der Kindergartenzeit trägt er eine Brille. Sebastian ist gern Brillenträger und hat damit keine Probleme. Nur beim Sport nervt die Brille doch sehr.
Sebastian spielt schon seit Jahren Fußball und mit seiner Brille hat es das Problem, dass nach jedem Fußballspiel zum Optiker gehen muss und die Brille wieder in Form gebracht wird. Sebastian hat auch eine Sportbrille aus bruchfestem und flexiblem Kunststoff. Nur die trägt er nicht gerne: Sie sieht fast aus wie eine Schwimmbrille und Mitspieler machen sich darüber lustig. Das findet Sebastian natürlich gar nicht gut!
Vom Lichtenauer Optiker Wilken erfuhr Sebastians Mutter, dass Kontaktlinsen auch bei Kindern angepasst werden können. Anfangs war sie skeptisch, ließ sich dann aber doch von einem unverbindlichen Probeversuch überzeugen. Also wurden die Kontaktlinsen für Sebastian beim Lichtenauer Optiker angepasst. „Anfangs trainierten wir das Ein- und Aussetzen der Linsen bei uns in der Praxis bis Sebastian es problemlos selbst beherrschte. Zuhause dauerte es dann nur wenige Tage, bis das Ein- und Aussetzen zur Routine wurde.“ erzählt der Optikermeister Clemens-August Wilken.
Alternative zur Brille
Ungefähr jedes achte Kind im Alter zwischen 2 und 15 Jahren trägt eine Brille. Tendenz steigend. Für die meisten Kinder ist das kein Problem. Nur beim Sport stört die Brille. Und wenn die Kinder älter und eiteler werden. Dann sind Kontaktlinsen für Kinder eine gute Alternative. Besonders empfehlenswert sind Kontaktlinsen bei Kindern, die gerne eine der folgenden Sportarten treiben: Fußball, Reiten, Tennis und alle Kampfsportarten.
Ab welchem Alter?
Grundsätzlich können Kinder bereits sehr früh Kontaktlinsen tragen. Oft empfinden Kinder die Linsen als Störfaktor und Eltern sollten dann noch warten. In der Regel werden Kontaktlinsen für Kinder ab 12 Jahren interessant.
Generell empfiehlt der Augenoptiker Wilken: „Alter, Ordnungsliebe oder Geschicklichkeit sind nicht so sehr ausschlaggebend! Vielmehr sollte der Wille des Kindes, Kontaktlinsen tragen zu wollen, vorhanden sein.“ Manchmal wollen auch nur die Eltern dem Kind Kontaktlinsen „verpassen“ - das geht in der Regel schief!
Für wen Kontaktlinsen
Die Kinder sollten in der Lage sein verantwortungsvoll und achtsam mit den Linsen umzugehen. Auch Kinder, die die Eltern eher als unordentlich einstufen, können wenn sie selbst die Kontaktlinsen wirklich haben wollen, den richtigen Umgang und die korrekte Pflege erlernen.
Harte oder weiche Linsen?
Für Kinder sind harte gasdurchlässige Kontaktlinsen oftmals empfehlenswert. Sie verzeihen eher Pflegefehler und sind bei bestimmten Sehfehlern vorteilhafter. Allerdings dauert die Eingewöhnung ein bisschen länger. Kinder, die viel Sport machen und für solche mit empfindlichen Augen sind weiche Kontaktlinsen besser. Vielfach bevorzugen Kids so genannte Monatskontaktlinsen. Sie werden 30 Tage getragen und dann gegen neue Linsen ausgetauscht. Für gelegentliches Tagen und einmaligen Gebrauch werden Tageskontaktlinsen angeboten. Optikermeister Wilken: „Die optimale Kontaktlinse wählen wir immer nach einer umfassenden Bedarfsanalyse. Berücksichtigt werden neben der anatomischen Augenform auch der Sehfehler, Trage- und Passsitzanforderungen auch hygienische Vorraussetzungen.
Regelmäßige Kontrolle
Kinder, die Kontaktlinsen tragen, müssen Linsen und Augen regelmäßig vom Kontaktlinsenanpasser kontrollieren lassen. Bei allen Linsen müssen alle drei bis sechs Monate Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Regelmäßige Kontrollen garantieren unbeschwertes Tragevergnügen. Komplikationen und mögliche Schäden am Auge werden vermieden!
Kosten
Kontaktlinsen kosten im Schnitt 90 bis 180 Euro pro Jahr. Plus Pflegemittel, die zwischen 30 und 120 Euro im Jahr kosten. In Einzelfällen, dann wenn besonders ungünstige Sehfehler korrigiert werden müssen, können die Preise abweichen. Gern berät Sie der Lichtenauer Augenoptiker Wilken und macht Ihnen ein unverbindliches Angebot.



